Wegweiser / Orientierungsplan der Flüchtlingskirche St. Simeon

Dieser Orientierungsplan ist nicht maßstabsgetreu, er kennzeichnet  die Zugänge und Raümlichkeiten innerhalb der Flüchtlingskirche. 

Wegweiser als Download


Friedensgebet in liturgischer Gastfreundschaft in der Flüchtlingskirche

Texte des Ablaufprogrammes können sie hier downloaden:

In deutscher Sprache, in englischer Sprache, in französischer Sprache


Arabischsprachiger Rechtsratgeber für lesbische, schwule und transgeschlechtliche Flüchtlinge

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ratgeber als PDF-Download


Handreichung zum Mythos des "übergriffigen Fremden"

Die Berliner Amadeu Antonio Stiftung hat am 27.01.2016 eine neue Handreichung zum Mythos vom "übergriffigen Fremden" vorgestellt. In dem zwölfseitigen Heft gehe es darum, wie sexualisierte Gewalt und die davon Betroffenen instrumentalisiert werden, um Vorurteile und Hass gegen Geflüchtete und Migranten zu verbreiten, teilte die Stiftung in Berlin mit. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesfamilienministerium.

Die Handreichung biete Fakten über sexualisierte Gewalt und sexuellen Kindesmissbrauch sowie zu Verbreitung, Täterschaft und Situation der Betroffenen. Zudem gingen die Autoren der Frage nach, warum das Bild vom "übergriffigen Fremden" so häufig und leicht geglaubt und weiterverbreitet werde. Diese Vorwürfe seien in der Geschichte bereits vielfach taktisch eingesetzt worden, so im Mittelalter gegen Juden sowie gegen Sinti und Roma, zur Zeit des Kolonialismus gegen schwarze Menschen und heute gegen Flüchtlinge. Anhand von Fallgeschichten würden die Autoren Empfehlungen geben, wie sinnvoll und wirksam auf Gerüchte über sexualisierte Gewalt reagiert werden kann.

"Die perfide Argumentation und die Stereotypisierung des 'Fremden' als Täter sexueller Gewalt gegen Frauen und Kinder muss als solche entlarvt werden", schreibt der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, in einem Vorwort. Es sei eine der großen Herausforderungen, die berechtigte Empörung über sexuelle Gewalt nicht in Forderungen nach extremistischen Lösungen umschlagen zu lassen.

Die Handreichung kann in Printform per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellt oder online auf http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/publikationen/#Gender_und_Rechtsextremismus heruntergeladen werden.


Der andere Blick auf das Heilige
Christlich-Islamischer Dialog in Jordanien
Interreligiöse und ökumenische Kompetenzen gewinnen und stärken: Pastoralkolleg/Fortbildung für Lehrkräfte in Brandenburg und Studienreise nach Amman
Weitere Informationen in diesem Flyer (Download)


Broschüre der Berliner Wohlfahrtsverbände mit den Adressen der
Beratungsstellen für erwachsene Zuwanderer und Zuwanderinnen

Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE).
Hier finden Sie die Beratungsangebote in der Broschüre zum Download.


Broschüre über Antimuslimischen Rassismus

Mit einer Broschüre klärt die Stiftung der Internationalen Wochen gegen Rassismus über antimuslimischen Rassismus auf und appelliert dazu, über die zunehmenden Vorurteile gegenüber Muslimen hinzuweisen und die rassistischen Denkweisen zu überwinden. Erst vor kurzem zeigte eine Bertelsmann-Studie, dass 57 % der deutschen Mehrheitsbevölkerung den Islam als Bedrohung wahrnehmen, 61% sind der Meinung, der Islam passe nicht in die westliche Welt. In östlichen Regionen Deutschlands, wo kaum Muslime leben, ist die Ablehnung am größten. Zudem zeigen die Ergebnisse der Studie, dass Muslime unter einem negativen Image leiden. Dabei belegt die Untersuchung zugleich, dass Muslime unabhängig von der Intensität ihres Glaubens dem deutschen Staat und der Gesellschaft eng verbunden sind. In der persönlichen Begegnung können Vorurteile allerdings korrigiert werden, was sich nach der Untersuchung in positiveren Einstellungen junger Menschen zum Islam zeigt.

Junge Menschen haben häufiger Kontakt zu Muslimen und sind deutlich offener gegenüber dem Islam.

Die Stiftung, die die Broschüre in Zusammenarbeit mit mehreren muslimischen Verbänden sowie der Stadt Heidelberg veröffentlicht hat, plädiert daher auch für mehr persönliche Begegnungen mit Muslimen. Muslime sollten in allen politischen, gesellschaftlichen und sozialen Lebensbereichen als gleichberechtigte Partner präsent sein. So gewinnen Muslime eine für den Einzelnen erfahrbare Präsenz und werden nicht mehr als "die Anderen", als eine "einheitliche Gruppe" angesehen werden, denn das sind sie nicht. Sie sind genauso vielfältig wie die nichtmuslimische Bevölkerung.

Die Broschüre "Antimuslimischer Rassismus - und was tun?" befasst sich mit den Ursachen von antimuslimischem Rassismus, der unsere Demokratie gefährdet. Sie gibt Anregungen zur Überwindung von antimuslimischem Rassismus. Entscheidend sind Kooperationen mit Muslimen. Moscheegemeinden können durch Projekte wie "Muslime laden ein" aktiv werden.

Broschüre "Antimuslimischer Rassismus - und was tun?

Zusammenfassung der Ergebnisse der Bertelsmann-Studie