Schweigeminute                                                  

Fluchtgedenken

Im Jahr 2016 ertranken mehr als 5000 Menschen im Mittelmeer. Sie waren auf der Flucht vor Krieg, Terror und Not und sahen ihre einzige Chance auf Zukunft in der lebensgefährlichen Überfahrt. Damit ist die europäische Außengrenze die tödlichste Grenze der Welt.

Wir rufen daher auf, der Toten der Grenzen zu gedenken und für eine Politik einzustehen, die Menschen schützt und ihre Würde achtet.

Gedenken wir gemeinsam!

Am Freitag, den 26. Mai ab 11:00 vor dem Berliner Hauptbahnhof (Washingtonplatz)


Die Flüchtlingskirche beteiligt sich am Deutschen Evangelischen Kirchentag.

Hier ist ein kurzer Überblick über Veranstaltungen, die bei oder mit uns stattfinden:

Mittwoch, 24.05.2017

Abend der Begegnung

ab 19.00 Uhr, Pavillon des Kirchenkreises

Französische Straße 18, 10117 Berlin

Donnerstag, 25. - Sonnabend, 27.05.2017

Parcours: Migration, ICC, Messehalle 7.2a

Täglich von 10.00 – 18.00 Uhr

Begegnungsort „Willkommenskultur“, Ausstellung, Podiumsgespräche, Projekte

Messedamm 22, 14055 Berlin

Freitag, 26.05.2017

Mahl mal anders

19.00 in der Flüchtlingskirche

Feierabendmahl zum Kirchentag

Open Stage

20.00 Uhr im Gemeindesaal/ Flüchtlingskirche

Geflüchtete treten auf der Bühne der Flüchtlingskirche auf, um zu musizieren, zu singen, zu tanzen oder Geschichten zu erzählen. Ein offenes Programm, das Spaß machen soll...

Wassertorstr. 21 a, 10969 Berlin

Sonnabend, 27.05.2017

Welt-Heimat-Abend

19.00 Uhr in der Parochialkirche

Geschichten vom Aufbrechen und Ankommen. Heimat geht durch den Magen. Brote und Geschichten werden geteilt.

Klosterstr. 67, 10179 Berlin

www.kirchentag.de/programm


Diakonie fordert Schutz für afghanische Flüchtlinge

Berlin, 19. Mai 2017 -  Die gemeinsame Konferenz der Diakonischen Werke und Fachverbände hat über die aktuelle Abschiebungspraxis nach Afghanistan beraten und ein Abschiebestopp gefordert.

"Abschiebungen nach Afghanistan sind unverantwortlich. Die Sicherheitslage verschlechtert sich stetig weiter, sodass es innerhalb der NATO Überlegungen gibt, das ausländische Militär wieder deutlich zu verstärken. Es gibt in Afghanistan Gebiete, wo derzeitig keine Kampfhandlungen stattfinden. Es kann aber für keine Region vorhergesagt werden, dass es nicht doch kurzfristig dazu kommen kann. Dies führt die Frühjahrsoffensive der Taliban derzeit deutlich vor Augen. Weder staatliche noch internationale Akteure sind in der Lage, sich selbst oder abgeschobene Flüchtlinge zu schützen. Argumente, dass auch in Europa mit Terroranschlägen zu rechnen sei und die Zivilgesellschaft nicht Ziel, sondern zivile Opfer nur Kollateralschäden seien, weisen wir als zynisch zurück.

Wir begrüßen, dass sich einige Bundesländer an den Abschiebungen bisher nicht beteiligen. Der drastische Rückgang freiwilliger Rückkehrer in den ersten drei Monaten des Jahres zeigt, dass es trotz verstärktem Ausreisedruck in Afghanistan keine Perspektive in Sicherheit und Würde gibt. Besonders problematisch sehen wir die staatliche Rückkehrberatung vor oder während des Asylverfahrens.

Insbesondere afghanische Flüchtlinge werden mit der Prognose, dass ihr Asylantrag aussichtslos wäre, verunsichert und zur Rückkehr gedrängt, obwohl sie Schutzbedarf haben. Auch sehen wir die Qualität der Asylentscheidungen kritisch. Durch fehlerhafte Entscheidungen werden schutzbedürftige Flüchtlinge ausreisepflichtig und abgeschoben."

 

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Ute Burbach-Tasso, Pressesprecherin
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
Telefon +49 30 65211-1780 | Fax +49 30 65211-3780
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


So sieht's der Bischof

Ein Text von Bischof Markus Dröge zum Thema Kirchenasyl, erschienen in der evangelischen Wochenzeitung "Die Kirche", Nr. 18 vom 30. April 2017.

Kirchenasyl
Das Engagement für Menschen, die vor Gewalt, Krieg und Folter fliehen, gehört zum Wesen unseres Glaubens. Das Kirchenasyl ist deshalb Zeugnis christlichen Lebens. Vor über dreißig Jahren in Berlin erstmalig durchgeführt, ist es bis heute ein wichtiges Instrument, um bedrohten Menschen zur Seite zu stehen. Ich bin dankbar dafür, dass Gemeinden unserer Landeskirche diesen Dienst der Nächstenliebe gewähren. Derzeit gibt es 52 Kirchenasyle in der EKBO. Unter den Betreuten befinden sich 32 Kinder. Bundesweit spricht man von etwas mehr als 300 Fällen. Bei den meisten sind es gesundheitliche Gründe, die zu einer Aufnahme ins Kirchenasyl führen.

In unserer Kirche haben sich Verfahren entwickelt, um auch mit den öffentlichen Stellen transparent zusammenzuarbeiten. Kirchengemeinden treten in enger Absprache mit den zuständigen Behörden für Menschen ein, die von Abschiebung bedroht sind. Ziel ist es, durch einen Zeitaufschub im Verfahren, alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen. Problematisch wird es dann, wenn vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ein Asylantrag als endgültig abgelehnt bewertet wird und eine Kirchengemeinde das Asyl fortsetzt. Bisher wurde auch diese Praxis vielfach vom Staat geduldet. Ob dies weiter so sein wird, ist allerdings ungewiss. Nach einer endgültigen Ablehnung durch das BAMF sollte sich eine Gemeinde deshalb unbedingt gründlich beraten lassen, wie weiter verfahren werden kann. Alternativen zu der Fortsetzung des Asyls sollten bedacht werden, zum Beispiel wenn es sich um eine Abschiebung innerhalb Europas handelt. Es gibt Beispiele dafür, dass es gelungen ist, durch Kontaktaufnahme zu Partnerkirchen eine Betreuung von Flüchtlingen auch im Zielland der Abschiebung zu ermöglichen – um nur eine Möglichkeit zu nennen, wohl wissend, dass dies nicht für jeden Fall umsetzbar ist.

Große Sorge gibt es zurzeit, wenn Personen, die sich in unseren Gemeinden haben taufen lassen, nun eine Abschiebung in ihr Herkunftsland droht, und es sehr fraglich erscheint, ob sie als Christinnen und Christen dort eine Chance auf ein sicheres Leben haben. In Absprache mit dem Bevollmächtigten des Rates der EKD bei der Bundesregierung sammeln wir zurzeit die Fälle von Ablehnungen, die wir für ungerechtfertigt halten, um diese dann noch einmal neu dem BAMF vorzulegen.

Als Evangelische Kirche halten wir weiter daran fest, dass das Kirchenasyl in der gegenwärtigen Form keine Bedrohung, sondern ein Dienst am Rechtsstaat ist. Der Rechtsstaat leidet nicht, wenn bedrohten Menschen durch ein Kirchenasyl der Rechtsweg zu einem menschenwürdigen Leben eröffnet wird, er leidet aber wohl, wenn Menschen durch staatliches Handeln zu Schaden kommen. Das große Engagement der Gemeinden dient dazu, Menschen an Leib und Leben zu schützen.

www.die-kirche.de


Wir als Flüchtlingskirche sagen ein klares NEIN! zu Abschiebungen nach Afghanistan.

Dazu gehören auch Abschiebungen in Staaten wie Norwegen, die sich an Abschiebungen nach Afghanistan beteiligen. Afghanistan ist laut Vereinten Nationen kein sicheres Land, es herrscht Krieg, und die Regierung kann die Sicherheit für die Menschen nicht garantieren; Menschenrechte werden massiv verletzt. Wir kritisieren diesen Umgang mit Schutzsuchenden, der zutiefst unseren humanitären Grundsätzen widerspricht und fordern einen bundesweiten Abschiebestopp und eine Aussetzung des Dublinsystems.

Die Flüchtlingskirche ist seit April 2017 Partner im Bündnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan.


Asyl in der Kirche fordert: Keine direkten oder indirekten Abschiebungen nach Afghanistan

„Afghanistan ist nicht sicher! Das ganze Land ist zerrüttet, es herrscht Krieg, die dortige Regierung kann in den Provinzen keinerlei Sicherheit garantieren - weder für Menschen die im Land sind, noch für Menschen, die aus der EU nach Afghanistan abgeschoben werden.“ sagt Thomas Ruttig zur Lage in Afghanistan. Der ausgewiesene Afghanistan-Experte, Co-Direktor des Afghanistan Analysis Network, beschrieb am gestrigen Abend die verzweifelte Situation der Menschen im Land. Die Sicherheitslage sei katastrophal und habe sich in den letzten Monaten nicht verbessert. Luftschläge, Säuberungsaktionen und Anschläge gehörten zum Alltag im Land.

Weitere Informationen lesen Sie in dieser Pressemeldung von Pfarrer Bernhard Fricke Download (110 KB)


Schleuser bekämpfen und nicht Flüchtlinge                  

Diakonie setzt sich für Abschiebestopp nach Afghanistan ein. Abschiebungen nach Afghanistan sind zurzeit nach Ansicht der Diakonie Deutschland hochproblematisch.

"Afghanistan ist alles andere als sicher, es kommt regelmäßig zu Terroranschlägen in zivilen Gebieten mit vielen Toten und Verletzten", sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie. Dies zeigten die jüngsten Anschläge in vermeintlich stabilen Regionen Afghanistans.

Anlässlich des gestrigen Treffens von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Regierungschefs der Länder appelliert Lilie an die Politik, Abschiebungen nach Afghanistan auszusetzen.

"Beim Umgang mit abgelehnten Asylbewerbern sollten wir nicht nur in die ultra- rechte Ecke schielen. Jede geplante Abschiebung müsse daraufhin überprüft werden, ob die Rückkehrer dort in Sicherheit und Würde leben können", stellt Lilie klar. Beides treffe für Afghanistan nicht zu.

"Wir legen den Schleusern und Rechtspopulisten nicht das Handwerk, indem wir Mauern um Europa herum hochziehen und möglichst viele Flüchtlinge wieder in ihre Herkunftsländer abschieben.  Vielmehr müssen wir, wie der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshof vorschlägt, sichere Zugangswege für Menschen auf der Flucht vor Krieg, Terror und Gewalt schaffen", betont Lilie. "So bekämpfen wir die Schlepper und schützen die Schutzbedürftigen."

In seinem Blog beschreibt Diakonie-Präsident Lilie ausführlich, warum Abschiebung keine nachhaltige Lösung ist:

Schleuser bekämpfen und nicht Flüchtlinge


Am 26. Februar fand die DANKE-Feier der EKBO für die Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit bei uns in der Flüchtlingkirche statt. Hier sind ein schöner kleiner Rückblick und ein paar Erinnerungsfotos:

DANKE-Feier für Ehrenamtliche in Berlin


Wir trauern um Bashir Zakaryau

Ein grosser Kämpfer für die Rechte der Geflüchteten ist tot. Am 25.10.2016 starb der aus Nigeria stammende Bashir Zakaryau in Berlin an Herzversagen.

Bashir war einer der Köpfe der Geflüchteten vom Oranienplatz, in ihrer Mehrheit sogenannte Lampedusa-Flüchtlinge: Bürgerkriegsflüchtlinge, die im Zuge des libyschen Bürgerkriegs 2011 gezwungen wurden, alles hinter sich zu lassen und Afrika auf Booten über das Mittelmeer zu verlassen. Die meisten von ihnen haben dabei furchtbare Verluste erlitten.

Sein eigenes dramatisches Schicksal hat Bashir nie in den Vordergrund gestellt. Bescheiden in den Forderungen für sich selbst, aber entschieden, konsequent und unermüdlich in seinem Eintreten für die Rechte und die Achtung der Würde der Geflüchteten – so haben viele von uns Bashir erlebt. Er war damit Fels in der Brandung, Halt und Vorbild für viele der Geflüchteten vom Oranienplatz und auch für viele andere.

Gemeinsam mit anderen verhandelte er im Jahr 2014 mit dem Berliner Senat, um eine menschenwürdige Lösung für die Menschen vom Oranienplatz zu erreichen. Bis zum letzten Tag seines Lebens hat Bashir für die Einlösung dieser Forderung gekämpft.

Sein Traum von einem menschenwürdigen Leben für alle Geflüchteten lebt in uns weiter - wir wollen, dass er eines Tages wahr wird!

Bashir


Arbeitshilfen zum Tag des Flüchtlings

Download Arbeitshilfen (533 KB)


Video zum Ablauf des Asylverfahrens in 14 Sprachen vom Kölner Flüchtlingsrat

Link zum Video Asylverfahren


Digitale Helfer für Flüchtlinge

Welche Apps und Websites helfen Geflüchteten beim Ankommen und der Integration in Deutschland? In Berlin haben sich Geflüchtete, Programmierer, Designer und Freiwillige getroffen, um Projekte vorzustellen, sich zu vernetzen und digitale Helfer zu programmieren.
Mehr Informationen


Supervision für ehrenamtlich Tätige

In der Flüchtlingskirche bieten wir Supervisionsgruppen für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit an!

Die neu zu bildenden Gruppen können jeweils bis zu 8 Teilnehmende aufnehmen. Eine regelmäßige Teilnahme an monatlichen Treffen (am 1. Mittwoch des Monats von 17:30-19:00 bzw. 19:00-20:30 Uhr) ist Voraussetzung.

Anmeldung ist erforderlich! Interessenten melden sich bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Die Gruppe ist startbereit!

Sollte es mehr Bedarf geben, können weitere Supervisionsgruppen (auch an anderen Wochentagen) gebildet werden.


Sprachlern-App

die Diakonie in Niedersachsen hat eine Sprachlern-App entwickelt, die Menschen den Weg in den deutschen Alltag erleichtern soll. Bis zu 800 häufig benutzte Vokabeln kann die App in 50 Sprachen übersetzen - und ermöglicht so, selbstständig Deutsch zu üben.

Info

Weitere Informationen auch auf: www.diakonie-portal.de sowie auf der Seite der Diakonie Niedersachsen: www.diakonie-in-niedersachsen.de


Start des Flüchtlings-­Hilfe-Portals HelpTo in Berlin
Das in Brandenburg gestartete Flüchltings-Hilfe-Portal HelpTo geht jetzt auch in Berlin online. Unter der Inernetadresse  www.helpto.de können Hilfsangebote und Hilfegesuche unkompliziert ausgetauscht werden und sich Kommunen, Organisationen, Initiativen, Unternehmen, Helfer und Flüchtlinge noch besser miteinander vernetzen.

{/slider}


STANDORTBESTIMMUNGEN / POSITIONSPAPIERE

Handlungsempfehlungen zum Umgang mit der AfD , herausgegeben von der Antonio-Amadeu-Stiftung im April 2016 : "Nachfragen, Klarstellen, Grenzen setzen".

Broschüre als Download (335KB)


Stellungnahme der Diakonie Deutschland –Evangelischer Bundesverband zum Referentenentwurf eines Integrationsgesetzes und zum Referentenentwurf einer Verordnung zum Integrationsgesetz (Stand 29.04.2016)

Stellungnahme als Download


Positionspapier des Willkommen KONKRET - Berliner Bündnis für Kinder geflüchteter Familien

Stellungnahme als Download


Gemeinsame Stellungnahme des Bevollmächtigten des Rates der EKD
bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union und des Leiters des Kommissariats der deutschen Bischöfe – Katholisches Büro in Berlin – zum Entwurf eines Gesetzes zur Einführung beschleunigter Asylverfahren

Stellungnahme als Download


Das Deutschen Institut für Menschenrechte kritisiert scharf das sog. "Asylpaket II":

Unbenannte Anlage 00557

Das Institut bemängelt insbesondere,

- dass in den geplanten Asyl-Schnellverfahren weder Grundsätze der Rechtsstaatlichkeit noch die europarechtlich geforderte Rücksichtnahme auf "vulnerable persons" hinreichend gesichert scheinen,
- dass die geplanten Regelungen zur Missachtung von Arztattesten vor Abschiebungen das Risiko grund- und menschenrechtswidriger Aufenthaltsbeendigungen mit sich bringen und die daran beteiligten Amtsträger dem Vorwurf der Strafbarkeit aussetzen,
- dass die ungerechtfertigten Einschnitte beim Familiennachzug gegen Art. 8 EMRK, Art. 6 GG und die UN-Kinderrechtskonvention verstoßen.

Stellungsnahme - Sichere Herkunftsstaaten - des Deutschen Instituts für Menschenrechte

Stellungsnahme - Beschleunigtes Asylverfahren - des Deutschen Instituts für Menschenrechte


Aktuelle Standortbestimmung der BAGFW zu den Herausforderungen der Aufnahme und Integration von Geflüchteten

Standortbestimmung zum downloaden


RÜCKBLICK  auf  VERANSTALTUNGEN


Einen schönen Rückblick auf die Danke-Feier der EKBO in der Flüchtlingskirche und einige Fotos findet Ihr hier:

Danke Feier für Ehrenamtliche in Berlin


Dankesfeier für alle ehrenamtlich Engagierten in der Flüchtlingskirche 

Am Samstag, den 21.01.2017, fand im Gemeindesaal in St. Simeon die erste Dankesfeier für alle Ehrenamtlichen der Flüchtlingskirche statt. Gut ein Jahr nach dem Start des Projektes kamen knapp fünfzig Personen zu einem bunten Programm mit gemeinsamem syrischen Essen, Austausch und Vernetzung zusammen. Musikalisch begleitet wurde der Abend von einem syrisch-italienischen Duo mit Gesang, Gitarre und Oud, sowie einem kleinen syrischen Ensemble mit Gesang, Oud und Trommel. Alle Bereiche der Flüchtlingskirche, in denen Ehrenamtliche aktiv sind, wie Deutsch- und Alphabetisierungskurse, der Frauenraum und der Treffpunkt, wurden von den Koordinatorinnen vorgestellt und den einzelnen Ehrenamtlichen für ihre wertvolle und unverzichtbare Arbeit gedankt.                                          

Danke an alle, es war ein wunderschöner Abend!


Schreibwerkstatt in der Flüchtlingskirche

Erfolgreicher Abschluss des Schreibwerkstattprojektes mit den Willkommenskindern in der Flüchtlingskirche

Januar bis Juni 2016  Dokumentation

Die Schreibwerkstatt wurde ermöglicht durch die Unterstützung der Rotatier, den Einnahmen eines Benefizkonzertes und weiteren privaten Spendern. Vielen Dank dafür!


Die christmas party am 2. Weihnachtsfeiertag  im Rahmen des Internationalen Cafés war ein voller Erfolg!

Im Laufe des Nachmittags fanden sich geflüchtete Menschen aus Irak, Iran, Afghanistan, Mali, Tschad und Syrien - Menschen muslimischen oder christlichen Glaubens - zusammen.

Mitarbeitende der Flüchtlingskirche, Ehrenamtliche sowie Gäste aus der Nachbarschaft und anderen Kirchenkreisen erzählten von christlichen Traditionen rund um Weihnachten. Das Weihnachtsevangelium Lukas 2 wurde auf englisch, deutsch und arabisch vorgelesen. Die Sängerin Lamis Marianne Siris sang von ihr ins arabische übersetzte Weihnachtslieder. Kulinarischer Höhepunkt war der traditionelle Kartoffelsalat, dazu passend Halal-Würstchen.

Wir danken allen Ehrenamtlichen für Ihre große Hilfe und allen Spender_innen von kleinen Geschenken kulinarischen Beiträgen.


Solidaritätsfest und Lesung

Unterstützer, Geflüchtete und Interessierte kamen am dritten Adventssonntag zu einer Lesung der Berliner Schriftstellerin Jenny Erpenbeck in die Flüchtlingskirche. Im Anschluss an die Lesung feierten alle eine Solidaritätsfest für die Geflüchteten vom Oranienplatz, deren Aufenthaltsstatus nach wie vor ungeklärt ist. Wir bedanken uns herzlich für die eingegangenen Spenden. Lesen Sie mehr unter: www.kkbs.de/fluechtlinge.

web Lesung1

web Lesung 3

web Lesung 2

Fotos: ©Svea Pietschmann


Große Freude für das Schreiben!

Wir danken den Musikerinnen und Musikern und Frau Burmeister für die Organisation und Durchführung des Benefizkonzerts!

Die großzügige Spende hat uns vollkommen überwältigt, macht uns glücklich und ermöglicht die Durchführung einer mehrteiligen deutsch-arabischen Schreibwerkstatt mit Kindern: Als Anleiterinnen der Schreibwerkstatt können nun Leila Chammaa und Ilke S. Prick in Deutschland ankommenden Kindern die Möglichkeit geben, ihre Muttersprache als Teil ihrer Identität zu pflegen und sich die Sprache des neuen Heimatlandes anzueignen und für sich positiv zu bewerten, in dem fern von Bewertung und Zensur motiviert wird, Gefühle und Gedanken zu formulieren.

Wir danken den Spender_innen!

FLK Konzert web 500


8.10.2015 - Die Flüchtlingskirche wird eröffnet!  

FLK Eroeffnung1

FLK Eroeffnung2

FLK Eröffnung3

Bischof web

Mitarbeiter Galerie

Menge FLK

Asyl iK FLK

Theater FLK

Fotos: Svea Pietschmann