Gottesdienst zum Thema SEHN-SUCHT am 10.09.2017 um 18.00 Uhr im Berliner Dom

Monat der Diakonie 2017 Plakat DIN A4 Veranstaltung im Berliner Dom

Der Gottesdienst wird gestaltet von der Diakonie-Direktorin Barbara Eschen.


01.07.2017

Bundesweite Kirchenasylkonferenz in Frankfurt am Main

Am vergangenen Wochenende kamen Flüchtlingsinitiativen aus ganz Deutschland auf der Kirchenasylkonferenz in Frankfurt am Main zusammen.
In einer gemeinsamen Abschlusserklärung kritisierten die Konferenzteilnehmer den zunehmenden Druck von Politik und Behörden auf das Kirchenasyl und forderten die Verantwortlichen auf, „zu einer besonnenen, rechtsstaatlichen Ansprüchen genügenden und an den Menschenrechten orientierten Flüchtlingspolitik“ zurückzukehren. 

Mehr dazu in der Pressemeldung der bundesweiten Kirchenasylkonferenz.


Storytelling - Female Role Models, Erzähl-Workshop in der Flüchtlingskirche

Das Projekt »Storytelling - Female Role Models« wendet sich an junge geflüchtete Frauen und wird in Kooperation mit der Flüchtlingskirche und Asyl in der Kirche Berlin e.V. durchgeführt.
Regina Fabian von den Gorillas und Ursula Jenni, Theaterpädagogin, bieten drei Workshop-Tage zum spontanen Erzählen an. Zentrales Thema ist der Austausch über weibliche Vorbilder. Die Teilnehmerinnen können in ihrer Muttersprache erzählen und werden simultan (Arabisch, Farsi, Englisch) übersetzt.
Im Prozess des Erzählens wird gemeinsam nach künstlerischen Gestaltungsformen gesucht. Wir werden mit Improvisation, Bewegung und Musik die entstandenen Ideen künstlerisch umsetzen. Am Sonntag, 09.07.17, präsentieren wir intern die entstandenen Geschichten im Rahmen eines Erzähl-Cafés.
Termine: 10.06./08.07./09.07.2017, jeweils 9.30 - 16.00 Uhr, in der Flüchtlingskirche Wassertorstraße 22 in Berlin-Kreuzberg.
Infos über: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Zur Sicherheitslage in Afghanistan

Am Mittwoch, den 31. Mai, gab es den seit Jahren heftigsten Anschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul, der Grund zur Aussetzung vorgesehener Sammelabschiebungen aus Deutschland nach Afghanistan war. Die mediale Aufmerksamkeit galt aber v.a. der Sicherheit ausländischer Diplomat*innen im Botschaftsviertel, weniger der afghanischen Zivilbevölkerung.

Die restriktive Abschiebungspolitik der deutschen Bundesregierung und anderer europäischer Länder ändert sich nach erneuter Erfahrung, dass Menschenleben in Afghanistan bedroht und das Land keineswegs sicher ist, nicht.

Protestieren Sie mit uns gegen Abschiebungen nach Afghanistan!
Das Berliner Bündnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan hat unter dem Schlagwort  eine Foto-Kampagne gestartet!
Das Bündnis ruft dazu auf, mit einem eigenen Statement und dem Hashtag #Bleibistan und dem entsprechenden Foto gegen Abschiebungen nach Afghanistan zu protestieren.

Fotos können an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! geschickt oder selbst getwittert werden unter dem Hashtag #Bleibistan oder bei facebook gepostet werden.

Mehr zur Sicherheitslage in Afghanistan finden Sie im taz-Kommentar vom 31.5. und in der Tagesschau-Eilmeldung vom 1.6.2017:

taz-Sicherheitslage-Afghanistan                                               

Eilmeldung Tagesschau


Diesjähriges Grußwort des Ratsvorsitzenden der EKD, Landesbischof Dr. Bedford-Strohm, zum Fastenmonat Ramadan: 

Grußwort


Diakonie fordert Schutz für afghanische Flüchtlinge

Berlin, 19. Mai 2017 -  Die gemeinsame Konferenz der Diakonischen Werke und Fachverbände hat über die aktuelle Abschiebungspraxis nach Afghanistan beraten und ein Abschiebestopp gefordert.

"Abschiebungen nach Afghanistan sind unverantwortlich. Die Sicherheitslage verschlechtert sich stetig weiter, sodass es innerhalb der NATO Überlegungen gibt, das ausländische Militär wieder deutlich zu verstärken. Es gibt in Afghanistan Gebiete, wo derzeitig keine Kampfhandlungen stattfinden. Es kann aber für keine Region vorhergesagt werden, dass es nicht doch kurzfristig dazu kommen kann. Dies führt die Frühjahrsoffensive der Taliban derzeit deutlich vor Augen. Weder staatliche noch internationale Akteure sind in der Lage, sich selbst oder abgeschobene Flüchtlinge zu schützen. Argumente, dass auch in Europa mit Terroranschlägen zu rechnen sei und die Zivilgesellschaft nicht Ziel, sondern zivile Opfer nur Kollateralschäden seien, weisen wir als zynisch zurück.

Wir begrüßen, dass sich einige Bundesländer an den Abschiebungen bisher nicht beteiligen. Der drastische Rückgang freiwilliger Rückkehrer in den ersten drei Monaten des Jahres zeigt, dass es trotz verstärktem Ausreisedruck in Afghanistan keine Perspektive in Sicherheit und Würde gibt. Besonders problematisch sehen wir die staatliche Rückkehrberatung vor oder während des Asylverfahrens.

Insbesondere afghanische Flüchtlinge werden mit der Prognose, dass ihr Asylantrag aussichtslos wäre, verunsichert und zur Rückkehr gedrängt, obwohl sie Schutzbedarf haben. Auch sehen wir die Qualität der Asylentscheidungen kritisch. Durch fehlerhafte Entscheidungen werden schutzbedürftige Flüchtlinge ausreisepflichtig und abgeschoben."

 

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Ute Burbach-Tasso, Pressesprecherin
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
Telefon +49 30 65211-1780 | Fax +49 30 65211-3780
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


So sieht's der Bischof

Ein Text von Bischof Markus Dröge zum Thema Kirchenasyl, erschienen in der evangelischen Wochenzeitung "Die Kirche", Nr. 18 vom 30. April 2017.

Kirchenasyl
Das Engagement für Menschen, die vor Gewalt, Krieg und Folter fliehen, gehört zum Wesen unseres Glaubens. Das Kirchenasyl ist deshalb Zeugnis christlichen Lebens. Vor über dreißig Jahren in Berlin erstmalig durchgeführt, ist es bis heute ein wichtiges Instrument, um bedrohten Menschen zur Seite zu stehen. Ich bin dankbar dafür, dass Gemeinden unserer Landeskirche diesen Dienst der Nächstenliebe gewähren. Derzeit gibt es 52 Kirchenasyle in der EKBO. Unter den Betreuten befinden sich 32 Kinder. Bundesweit spricht man von etwas mehr als 300 Fällen. Bei den meisten sind es gesundheitliche Gründe, die zu einer Aufnahme ins Kirchenasyl führen.

In unserer Kirche haben sich Verfahren entwickelt, um auch mit den öffentlichen Stellen transparent zusammenzuarbeiten. Kirchengemeinden treten in enger Absprache mit den zuständigen Behörden für Menschen ein, die von Abschiebung bedroht sind. Ziel ist es, durch einen Zeitaufschub im Verfahren, alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen. Problematisch wird es dann, wenn vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ein Asylantrag als endgültig abgelehnt bewertet wird und eine Kirchengemeinde das Asyl fortsetzt. Bisher wurde auch diese Praxis vielfach vom Staat geduldet. Ob dies weiter so sein wird, ist allerdings ungewiss. Nach einer endgültigen Ablehnung durch das BAMF sollte sich eine Gemeinde deshalb unbedingt gründlich beraten lassen, wie weiter verfahren werden kann. Alternativen zu der Fortsetzung des Asyls sollten bedacht werden, zum Beispiel wenn es sich um eine Abschiebung innerhalb Europas handelt. Es gibt Beispiele dafür, dass es gelungen ist, durch Kontaktaufnahme zu Partnerkirchen eine Betreuung von Flüchtlingen auch im Zielland der Abschiebung zu ermöglichen – um nur eine Möglichkeit zu nennen, wohl wissend, dass dies nicht für jeden Fall umsetzbar ist.

Große Sorge gibt es zurzeit, wenn Personen, die sich in unseren Gemeinden haben taufen lassen, nun eine Abschiebung in ihr Herkunftsland droht, und es sehr fraglich erscheint, ob sie als Christinnen und Christen dort eine Chance auf ein sicheres Leben haben. In Absprache mit dem Bevollmächtigten des Rates der EKD bei der Bundesregierung sammeln wir zurzeit die Fälle von Ablehnungen, die wir für ungerechtfertigt halten, um diese dann noch einmal neu dem BAMF vorzulegen.

Als Evangelische Kirche halten wir weiter daran fest, dass das Kirchenasyl in der gegenwärtigen Form keine Bedrohung, sondern ein Dienst am Rechtsstaat ist. Der Rechtsstaat leidet nicht, wenn bedrohten Menschen durch ein Kirchenasyl der Rechtsweg zu einem menschenwürdigen Leben eröffnet wird, er leidet aber wohl, wenn Menschen durch staatliches Handeln zu Schaden kommen. Das große Engagement der Gemeinden dient dazu, Menschen an Leib und Leben zu schützen.

www.die-kirche.de


Wir als Flüchtlingskirche sagen ein klares NEIN! zu Abschiebungen nach Afghanistan.

Dazu gehören auch Abschiebungen in Staaten wie Norwegen, die sich an Abschiebungen nach Afghanistan beteiligen. Afghanistan ist laut Vereinten Nationen kein sicheres Land, es herrscht Krieg, und die Regierung kann die Sicherheit für die Menschen nicht garantieren; Menschenrechte werden massiv verletzt. Wir kritisieren diesen Umgang mit Schutzsuchenden, der zutiefst unseren humanitären Grundsätzen widerspricht und fordern einen bundesweiten Abschiebestopp und eine Aussetzung des Dublinsystems.

Die Flüchtlingskirche ist seit April 2017 Partner im Bündnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan.


Asyl in der Kirche fordert: Keine direkten oder indirekten Abschiebungen nach Afghanistan

„Afghanistan ist nicht sicher! Das ganze Land ist zerrüttet, es herrscht Krieg, die dortige Regierung kann in den Provinzen keinerlei Sicherheit garantieren - weder für Menschen die im Land sind, noch für Menschen, die aus der EU nach Afghanistan abgeschoben werden.“ sagt Thomas Ruttig zur Lage in Afghanistan. Der ausgewiesene Afghanistan-Experte, Co-Direktor des Afghanistan Analysis Network, beschrieb am gestrigen Abend die verzweifelte Situation der Menschen im Land. Die Sicherheitslage sei katastrophal und habe sich in den letzten Monaten nicht verbessert. Luftschläge, Säuberungsaktionen und Anschläge gehörten zum Alltag im Land.

Weitere Informationen lesen Sie in dieser Pressemeldung von Pfarrer Bernhard Fricke Download (110 KB)


Schleuser bekämpfen und nicht Flüchtlinge                  

Diakonie setzt sich für Abschiebestopp nach Afghanistan ein. Abschiebungen nach Afghanistan sind zurzeit nach Ansicht der Diakonie Deutschland hochproblematisch.

"Afghanistan ist alles andere als sicher, es kommt regelmäßig zu Terroranschlägen in zivilen Gebieten mit vielen Toten und Verletzten", sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie. Dies zeigten die jüngsten Anschläge in vermeintlich stabilen Regionen Afghanistans.

Anlässlich des gestrigen Treffens von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Regierungschefs der Länder appelliert Lilie an die Politik, Abschiebungen nach Afghanistan auszusetzen.

"Beim Umgang mit abgelehnten Asylbewerbern sollten wir nicht nur in die ultra- rechte Ecke schielen. Jede geplante Abschiebung müsse daraufhin überprüft werden, ob die Rückkehrer dort in Sicherheit und Würde leben können", stellt Lilie klar. Beides treffe für Afghanistan nicht zu.

"Wir legen den Schleusern und Rechtspopulisten nicht das Handwerk, indem wir Mauern um Europa herum hochziehen und möglichst viele Flüchtlinge wieder in ihre Herkunftsländer abschieben.  Vielmehr müssen wir, wie der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshof vorschlägt, sichere Zugangswege für Menschen auf der Flucht vor Krieg, Terror und Gewalt schaffen", betont Lilie. "So bekämpfen wir die Schlepper und schützen die Schutzbedürftigen."

In seinem Blog beschreibt Diakonie-Präsident Lilie ausführlich, warum Abschiebung keine nachhaltige Lösung ist:

Schleuser bekämpfen und nicht Flüchtlinge


Am 26. Februar fand die DANKE-Feier der EKBO für die Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit bei uns in der Flüchtlingkirche statt. Hier sind ein schöner kleiner Rückblick und ein paar Erinnerungsfotos:

DANKE-Feier für Ehrenamtliche in Berlin


Wir trauern um Bashir Zakaryau

Ein grosser Kämpfer für die Rechte der Geflüchteten ist tot. Am 25.10.2016 starb der aus Nigeria stammende Bashir Zakaryau in Berlin an Herzversagen.

Bashir war einer der Köpfe der Geflüchteten vom Oranienplatz, in ihrer Mehrheit sogenannte Lampedusa-Flüchtlinge: Bürgerkriegsflüchtlinge, die im Zuge des libyschen Bürgerkriegs 2011 gezwungen wurden, alles hinter sich zu lassen und Afrika auf Booten über das Mittelmeer zu verlassen. Die meisten von ihnen haben dabei furchtbare Verluste erlitten.

Sein eigenes dramatisches Schicksal hat Bashir nie in den Vordergrund gestellt. Bescheiden in den Forderungen für sich selbst, aber entschieden, konsequent und unermüdlich in seinem Eintreten für die Rechte und die Achtung der Würde der Geflüchteten – so haben viele von uns Bashir erlebt. Er war damit Fels in der Brandung, Halt und Vorbild für viele der Geflüchteten vom Oranienplatz und auch für viele andere.

Gemeinsam mit anderen verhandelte er im Jahr 2014 mit dem Berliner Senat, um eine menschenwürdige Lösung für die Menschen vom Oranienplatz zu erreichen. Bis zum letzten Tag seines Lebens hat Bashir für die Einlösung dieser Forderung gekämpft.

Sein Traum von einem menschenwürdigen Leben für alle Geflüchteten lebt in uns weiter - wir wollen, dass er eines Tages wahr wird!

Bashir


Supervision für ehrenamtlich Tätige

In der Flüchtlingskirche bieten wir Supervisionsgruppen für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit an!

Die neu zu bildenden Gruppen können jeweils bis zu 8 Teilnehmende aufnehmen. Eine regelmäßige Teilnahme an monatlichen Treffen (am 1. Mittwoch des Monats von 17:30-19:00 bzw. 19:00-20:30 Uhr) ist Voraussetzung.

Anmeldung ist erforderlich! Interessenten melden sich bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Die Gruppe ist startbereit!

Sollte es mehr Bedarf geben, können weitere Supervisionsgruppen (auch an anderen Wochentagen) gebildet werden.


Sprachlern-App

die Diakonie in Niedersachsen hat eine Sprachlern-App entwickelt, die Menschen den Weg in den deutschen Alltag erleichtern soll. Bis zu 800 häufig benutzte Vokabeln kann die App in 50 Sprachen übersetzen - und ermöglicht so, selbstständig Deutsch zu üben.

Info

Weitere Informationen auch auf: www.diakonie-portal.de sowie auf der Seite der Diakonie Niedersachsen: www.diakonie-in-niedersachsen.de


Start des Flüchtlings-­Hilfe-Portals HelpTo in Berlin
Das in Brandenburg gestartete Flüchltings-Hilfe-Portal HelpTo geht jetzt auch in Berlin online. Unter der Inernetadresse  www.helpto.de können Hilfsangebote und Hilfegesuche unkompliziert ausgetauscht werden und sich Kommunen, Organisationen, Initiativen, Unternehmen, Helfer und Flüchtlinge noch besser miteinander vernetzen.

{/slider}


STANDORTBESTIMMUNGEN / POSITIONSPAPIERE

{slider=lesen}

Handlungsempfehlungen zum Umgang mit der AfD , herausgegeben von der Antonio-Amadeu-Stiftung im April 2016 : "Nachfragen, Klarstellen, Grenzen setzen".

Broschüre als Download (335KB)


Stellungnahme der Diakonie Deutschland –Evangelischer Bundesverband zum Referentenentwurf eines Integrationsgesetzes und zum Referentenentwurf einer Verordnung zum Integrationsgesetz (Stand 29.04.2016)

Stellungnahme als Download


Positionspapier des Willkommen KONKRET - Berliner Bündnis für Kinder geflüchteter Familien

Stellungnahme als Download


Gemeinsame Stellungnahme des Bevollmächtigten des Rates der EKD
bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union und des Leiters des Kommissariats der deutschen Bischöfe – Katholisches Büro in Berlin – zum Entwurf eines Gesetzes zur Einführung beschleunigter Asylverfahren

Stellungnahme als Download


Das Deutschen Institut für Menschenrechte kritisiert scharf das sog. "Asylpaket II":

Unbenannte Anlage 00557

Das Institut bemängelt insbesondere,

- dass in den geplanten Asyl-Schnellverfahren weder Grundsätze der Rechtsstaatlichkeit noch die europarechtlich geforderte Rücksichtnahme auf "vulnerable persons" hinreichend gesichert scheinen,
- dass die geplanten Regelungen zur Missachtung von Arztattesten vor Abschiebungen das Risiko grund- und menschenrechtswidriger Aufenthaltsbeendigungen mit sich bringen und die daran beteiligten Amtsträger dem Vorwurf der Strafbarkeit aussetzen,
- dass die ungerechtfertigten Einschnitte beim Familiennachzug gegen Art. 8 EMRK, Art. 6 GG und die UN-Kinderrechtskonvention verstoßen.

Stellungsnahme - Sichere Herkunftsstaaten - des Deutschen Instituts für Menschenrechte

Stellungsnahme - Beschleunigtes Asylverfahren - des Deutschen Instituts für Menschenrechte