Pressekontakt der Flüchtlingskirche
Christiane Bertelsmann
Tel.: (030) 25 81 85-111
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MEDIENBERICHTE ÜBER DIE FLÜCHTLINGSKIRCHE

 

Reportage von Laura Cappai vom 17.02.2017 in Checkpoint Charlie (Online Magazin):

publié sur le média Checkpoint Charlie


15.01.2017 

Susanne Mauch-Friz ist die neue Leiterin der Flüchtlingskirche.

Ein Artkel dazu aus der Pforzheimer Zeitung: Von Mühlacker nach Berlin


Ein Artikel aus der Lausitzer Rundschau vom 24.12.2016:

Khava ist die Maria in der Weihnachtsgeschichte


3.11.2016

Nächstenliebe kennt keine Religion

Ein Beitrag des ZDF heute-journals zur Arbeit der Flüchtlingskirche


Die Flüchtlingskirche wurde am 8. Oktober ein Jahr alt! 

PRESSEMITTEILUNG vom 4. Oktober 2016

Ein Jahr Berliner Flüchtlingskirche

Von der Willkommens- zur Beteiligungskultur

Berlin – Ein Jahr nach Eröffnung der Berliner Flüchtlingskirche hat sich das Konzept als sinnvoll und erfolgversprechend erwiesen. Wochentäglich nutzen etwa zwischen 40 und 60 Geflüchtete das Angebot in Form von Beratung, Deutsch- und Alphabetisierungskursen oder Gesundheitssprechstunde. Dazu gehören auch mobile Beratungsmöglichkeiten, die nicht nur in Berlin, sondern im gesamten Gebiet der Evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz abgerufen werden können und sich auch an ehrenamtliche Mitarbeiter, die sich für Geflüchtete engagieren, richten. Regelmäßige kulturelle Veranstaltungen, etwa das Format Open-Stage, bei dem Geflüchtete ihr Können im Bereich Musik, Tanz, Akrobatik oder Theater zeigen, gehören ebenso zum festen Programm der Flüchtlingskirche wie der täglich geöffnete Treffpunkt mit Café oder ein internationales Dinner.

Derzeit zählt das Team der Flüchtlingskirche sechs Mitarbeitende, darunter einen nach Deutschland geflohenen syrischen Rechtsanwalt, der im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes in der Flüchtlingskirche arbeitet. Drei Pfarrerinnen decken den spirituellen Bereich ab und bieten hier innovative Formate an, etwa interreligiöse Workshops. „Außerdem haben wir noch ein knappes Dutzend sehr eng vertrauter Ehrenamtlicher, die medizinische, rechtliche Beratung, Deutschkurse, oder Theaterabende in der Flüchtlingskirche aus eigener Kraft aufgebaut haben“, sagt Ehrenamts-Koordinatorin Claudia Spiller, „Dabei sind auch geflüchtete ehrenamtliche Mitarbeitende.“

Vorrangig für die nächste Zeit ist es, die Arbeit zu konsolidieren und mehr Menschen zur Wort kommen zu lassen, die von ihren Erfahrungen berichten – bei gleichzeitiger Hilfestellung, so Traumata vorliegen. „Wir als Träger wollen den Übergang von einer Willkommenskultur zu einer Beteiligungskultur. Das erreichen wir unter anderen, indem wir nicht über oder für Menschen sprechen, sondern mit ihnen – und ihnen eine Stimme geben“, betont Evi Gülzow, Geschäftsführerin des Diakonischen Werks Berlin Stadtmitte.

Außerdem weist das Team der Flüchtlingskirche immer wieder auf bestehende Missstände hin, etwa auf die inakzeptable Unterbringungssituation besonders schutzbedürftiger Geflüchteter oder auf Probleme in Berliner Ämtern.

Lesen Sie hierzu den Artikel aus der taz


Welttag der Alphabetisierung (Termin: 8. 9. 2016):

Nachfrage nach Alphabetisierungskursen in der Berliner Flüchtlingskirche wächst

PRESSEMITTEILUNG vom 7. September 2016

Berlin – Auch in Berlin steigt die Anzahl der Geflüchteten, die an Alphabetisierungskursen teilnehmen. Die Berliner Flüchtlingskirche hat darauf reagiert und bietet zwei Mal wöchentlich Kurse für geflüchtete Menschen an, die weder lesen noch schreiben können.

Nach Auskunft des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nahmen im Jahr 2015 12,3 Prozent der Teilnehmer der allgemeinen vom BAMF angebotenen Integrationskurse an einem Alphabetisierungskurs teil, im Vorjahr waren es 9,2 Prozent.

Sowohl das BAMF als auch einzelne Volkshochschulen oder andere Initiativen bieten Kurse für Geflüchtete, die lesen und schreiben lernen wollen, an.

„Diese Kurse sind jedoch ausschließlich für Menschen mit einer Bleibeperspektive“, sagt Claudia Spiller, die in der Flüchtlingskirche die Kurse koordiniert, „Unsere Kurse können auch von Menschen besucht werden, deren Aufenthaltsstatus nicht geklärt ist.“ Bis zu 15 Personen kommen regelmäßig zu den Kursen in die Flüchtlingskirche. Unterrichtet werden die Lernwilligen von einer Steglitzer Grundschullehrerin, die in Kamerun aufgewachsen ist.

„Unserer Erfahrung nach ist die Alphabetisierung je nach Herkunftsland unterschiedlich hoch“, sagt Kurs-Koordinatorin Claudia Spiller, „Insbesondere Geflüchtete aus einigen afrikanische Ländern ist es häufig schlichtweg nicht möglich, regelmäßig die Schule zu besuchen – sei es, weil sie nomadisch leben oder auch weil sie schon früh zum Familienunterhalt beitragen müssen.“ Auch wenn deren Aufenthaltstitel unsicher seien, dürfe man auch diesen Menschen das Grundrecht auf Bildung nicht verweigern.


PRESSEMITTEILUNG vom 6. September 2016

Evangelische Kirche in Berlin kooperiert mit arabischem Flüchtlingsmagazin Al Ard

Berlin – Erstmals gibt die Evangelische Kirche in Berlin gemeinsam mit einer einem arabischen Partner ein deutsch-arabisches Kulturmagazin für Geflüchtete heraus. Diese zweite Ausgabe von Al Ard, arabisch für Unsere Welt, erscheint am heutigen Montag und wird kostenfrei in Flüchtlingsunterkünften, Bürgerämtern und Kirchengemeinden verteilt. Zu den Autoren gehören unter anderen der ehemalige Bischof Wolfgang Huber so wie Berlins Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein. Das in deutscher und arabischer Sprache geschriebene Magazin richtet sich sowohl an Geflüchtete als auch an Menschen, die schon lange in Berlin leben. „Ein Magazin für alle, die ihre Heimat verlassen mussten, und für alle, sich auf ihre Heimat verlassen können“, beschreibt Initiator und Werbeagentur-Inhaber Fadi Mustapha, Sohn zweier aus dem Libanon geflüchteter Palästinenser, den Anspruch der im dreimonatlichen Rhythmus erscheinenden kostenfreien Zeitschrift.

„Die Evangelische Kirche engagiert sich schon lange für Geflüchtete. Wir hatten auch eine deutsch-arabische Zeitschrift geplant und deshalb mit Al Ard Kontakt aufgenommen“, sagtSuperintendent Johannes Krug vom Evangelischen Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf in Berlin, „Die Wurzel der Angst ist das Nicht-Verstehen. Deshalb setzen wir auf Verstehen und Kennenlernen. Andere schaufeln Gräben aus, Christen bauen Brücken.“  

Knapp 12.000 Euro hat das aktuelle Magazin gekostet; die Kosten übernimmt die Evangelische Kirche. Viele Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich. Das aktuelle Magazin hat eine Auflage von 20.000 Stück.

Die erste Ausgabe, die das Team von Fadi Mustapha gestaltet hat, wurde über eine Crowdfunding-Plattform finanziert. „Wir können uns gut vorstellen, nach dieser positiven, für beide Seiten fruchtbaren Erfahrung bei einer weiteren Ausgabe mitzuarbeiten – vor allem, wenn wir auch Geflüchtete als Mitarbeiter gewinnen können“, sagt Superintendent Johannes Krug, „Berlin braucht Brücken.“

Hier finden Sie die Zeitschrift als PDF: Link zur Zeitschrift Al Ard


Amtseinführung Dorothea Schulz-Ngomane, neue Pfarrerin der Flüchtlingskirche
Berliner Morgenpost v. 17.06.16


Dorothea Schulz-Ngomane – ehemalige Auslandspfarrerin der deutschsprachigen Gemeinde Nairobi wird Pfarrerin der Flüchtlingskirche

Pressemitteilung als PDF-Download

Interviewvermittlung und Kontakt bei Presseanfragen:
Christiane Bertelsmann, Telefon: 030/258185-111,
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Liebenzeller Mission Medienportal
Film zum Thema Flüchtlinge - warum wir trotzdem weiter helfen


Interview der Pfarrerin Elisabeth Rosenfeld (Flüchtlingsseelsorge) bei  Inforadio rbb Religion und Gesellschaft, 20.03.2016


ZDF-Gottesdienst in der Flüchtlingskirche, Artikel im Tagesspiegel, 17.01.2016


Das Wochenmagazin Forum am 11. Dezember 2015 über die Arbeit der Flüchtlingskirchen-Pfarrerin Christiane Schulz:

http://www.magazin-forum.de/news/leben/unermüdlich-unterwegs-für-flüchtlinge


Artikel in der finnischen Zeitung Kotimaa über Herrn Osobies Kirchenasyl, 10.12.2015


Artikel im Magazin "Der Kirchentag", Ausgabe 04/2015, Seite 16/17


Ein Café für Flüchtlinge und Einheimische - Berliner Zeitung vom 2.12.2015


Interview mit Bischof Markus Dröge im Domradio zur Eröffnung der Flüchtlingskirche


Bericht in der Berliner Zeitung vom 8. Oktober 2015


Die Flüchtlingskirche in St. Simeon wird am 8.10.2015 eröffnet. 
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Pressespiegel zur Eröffnung der Flüchtlingskirche

http://www.berlinonline.de/nachrichten/kreuzberg/beratung-begegnung-kirche-erffnet-flchtlingskirche-in-kreuzberg-69468

http://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2015_10_07_1_fluechtlingskirche_berlin_droege.html

http://www.morgenpost.de/politik/article206077669/Erste-Kirche-fuer-Fluechtlinge-in-Berlin-eroeffnet.html

http://taz.de/Willkommenskultur-in-Berlin/!5236644/

http://www.tagesspiegel.de/berlin/helles-deutschland-sie-betreut-die-erste-fluechtlingskirche-in-berlin/12340350.html

http://www.tagesspiegel.de/berlin/sonntags-um-zehn-gott-hat-uns-diese-aufgabe-vor-die-tuer-gelegt/12436240.html

Youtube-Film: https://www.youtube.com/watch?v=seWlO9s3CxE