06.07.2018

beb000ac ec76 4cf8 b702 073874a17f93Sea-watch.org berichtet:

Zeugen unerwünscht: Ziviles Suchflugzeug festgesetzt

Die politische Offensive gegen die zivile Seenotrettung geht weiter: Auch das zivile Aufklärungsflugzeug Moonbird wurde nun auf Malta festgesetzt. Das Flugzeug wird von Sea-Watch und der Schweizer Humanitären Piloteninitiative (HPI) betrieben und von der der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) unterstützt. Die maltesischen Behörden untersagen ab sofort alle weiteren Flüge in das Suchgebiet vor der libyschen Küste. Dabei war das Flugzeug 2017 an der Rettung von 20.000 Menschen beteiligt. Mehr als 1000 Menschen wären fast sicher gestorben, hätte die Moonbird-Crew die sinkenden Boote nicht in letzter Sekunde gefunden.

05.07.2018

briefBrief von Caritas und Diakonie auf Bundesebene...

...zu den Planungen sogenannter AnKER-Zentren an die Konferenz der Innenminister

 

Anlässlich der Innenministerkonferenz vom 6.-8. Juni haben Caritas und Diakonie auf Bundesebene am 29. Mai einen Brief zu den Planungen von sogenannten AnKER-Zentren an die IMK gesendet, in dem insbesondere die Zusammenführung von Flüchtlingsaufnahme und Abschiebungen kritisiert wird und Grundsätze für eine menschenrechtskonforme, schutz- und integrationsorientierte Unterbringung benannt werden.

Der Brief im PDF- Format: -->

Hier finden Sie in der Anlage das Papier von 24 Verbänden/Initiativen an mögliche AnKER-Kommunen zur Ablehnung der Etablierung von Anker-Zentren unter besonderer Berücksichtigung der Rechte der Kinder zur Kenntnis: Download

05.07.2018

fotolia 125463473Flüchtlingsschutzsymposium

UNHCR warnt vor Abschied von Grundwerten

Der Vertreter des UN-Flüchtlingskommissars in Deutschland, Dominik Bartsch, hat Gesellschaft und Politik das Ignorieren von grundlegenden Werten in der aktuellen Asyldiskussion vorgeworfen. Werte wie Solidarität, Empathie und Gerechtigkeit, die den Flüchtlingsschutz über Jahrzehnte getragen hätten, fänden immer weniger Zuspruch in der Bevölkerung und würden auch in der politischen Debatte ausgeblendet, sagte Bartsch am Montag beim Flüchtlingsschutzsymposium von Kirchen und Nichtregierungsorganisationen in Berlin.

Ganzer Artikel auf der Seite der "Evangelische Akademie zu Berlin" -->

05.07.2018

fotolia 177607652Rede von Reinhard Marx beim Flüchtlingsschutzsymposium

Alternativen zur Abschottung

Gibt es Alternativen zu Abschottung und Abweisung von Geflüchteten in Europa? Der Frankfurter Rechtsanwalt Reinhard Marx skizzierte beim 18. Berliner Symposium zum Flüchtlingsschutz mögliche Antworten auf diese Frage. In seinem Beitrag über die „Vereinbarkeit des Konzepts der ‚sicheren Drittstaaten‘ mit Völker- und Unionsrecht“ betonte er die Bedeutung einer gesteuerten Zuwanderung für eine humanitäre Migration.

05.07.2018

fotolia 127000605„Handlung als Haltung - warum es sich lohnt weiterzumachen“.

Beim 18. Berliner Symposium für Flüchtlingsschutz an 26. Juni sprach die Autorin und Kolumnistin Mely Kiyak über die einseitig negative Darstellung von Geflüchteten im aktuellen Asylstreit, verwies auf die Schicksale der Geflüchteten, die in den politischen Diskussionen oft nicht mehr bemerkbar sind, und ermutigte mit ihrer Bewunderung für Engagierte in der Flüchtlingsarbeit all diejenigen, die sich seit 2015 noch immer für Menschen mit Fluchthintergrund einsetzen.

Ganzer Artikel auf der Seite der "Evangelische Akademie zu Berlin" -->

04.07.2018

fotolia 120203981Flüchtlinge auf dem Mittelmeer und das Versagen europäischer Flüchtlingspolitik.

Zum Weltflüchtlingstag schrieb Grünen-Politiker Erik Marquardt für den Tagesspiegel der Ausgabe vom 20.06.18 einen Gastbeitrag mit dem Titel „Ich schäme mich“, in dem er über seine Mitarbeit bei Flüchtlingsretter*innen auf dem Mittelmeer berichtete. Er schreibt: „Ich möchte mich entschuldigen, bei den Menschen, die ertrinken werden, obwohl Europa das verhindern könnte.“

Als Flüchtlingskirche verstehen wir die Botschaft des Artikels als Appell an die Menschlichkeit im derzeitigen Asylstreit in Deutschland.

Link zum Gastbeitrag für den Tagesspiegel-->

03.07.2018

berliner erklaerungBerliner Erklärung zum Flüchtlingsschutz von 17 Verbänden #Flüchtlingsschutz

Angesichts der Lage und dem EU-Gipfel melden sich immer mehr Organisationen zu Wort. Anbei finden Sie die heutige „Berliner Erklärung“ zum Flüchtlingsschutz, die von 17 Verbänden gezeichnet wurde. Auch die Diakonie Deutschland und die Caritas haben in einer PM vor einer Abriegelung der Grenzen gewarnt.

Weitere Informationen in der Erklärung: PDF-->

Berlin, den 19. Juni 2018. –

JRS zuJesuiten Flüchtingsdienstm Weltflüchtlingstag

Auf der abschüssigen Bahn

Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (Jesuit Refugee Service, JRS) sieht mit Sorge, wie das Mitgefühl aus der Debatte um Menschen auf der Flucht verschwindet und auch Angehörige christlicher
Parteien extremistische Schlagworte salonfähig machen. Der JRS unterstützt unter anderem Kirchenasyle für einige der Asylsuchenden, die zum Vorwand für die Regierungskrise gemacht werden. Wer den Einzelfall ansieht, stellt oft fest: Für viele Menschen geht der Alptraum der Flucht innerhalb Europas weiter.

Pressemitteilung des

Jesuiten-Flüchtlingsdienst Deutschland
Jesuit Refugee Service (JRS)

Zum vollständigen Text-->

25.05.2018

Pressemfotolia 58777817 1 rechtitteilung des Flüchtlingsrat Berlin e.V.:

Kein weiteres Spiel mit unseren Hoffnungen – unsere Eltern sollen zu uns kommen!

Im Beratungs- und Betreuungszentrum für junge Flüchtlinge und Migranten (BBZ) haben sich am 18. Mai 2018 über vierzig junge Flüchtlinge aus Afghanistan, Syrien und Pakistan sowie palästinensische Flüchtlinge aus Syrien und ihre Betreuer*innen und Unterstützer*innen getroffen. Die Jugendlichen sind als unbegleitete Minderjährige eingereist und haben überwiegend nach der Genfer Flüchtlingskonvention Schutz erhalten oder verfügen über einen subsidiären Schutzstatus.

Ihr drängendstes Anliegen ist es, ihre Eltern im Rahmen des Familiennachzugs nach Deutschland zu holen. Doch der Elternnachzug blieb ihnen bisher verwehrt, weil sie im Laufe ihres Asylverfahrens volljährig geworden sind.

23.05.2018

Stellungnahme des Kinder- und Jugendhilfe-Verbundes Berlin / Brandenburg (KJHV zentral)

zum Übergriff der Berliner Kriminalpolizei auf unsere sozialpädagogische Jugendwohngruppe für unbegleitete minderjährige Geflüchtete

Am Mittwoch den 9. Mai 2018 kam es in einer unserer Jugendwohngruppe für unbegleitete minderjährige Geflüchtete zu unverhältnismäßigen und gewaltsamen Übergriffen durch die Berliner Polizei. Wir bitten Euch, uns bei der Verbreitung unserer Stellungnahme zu unterstützen und Eure Netzwerke zu nutzen, um den Druck auf Politik und Justiz zu erhöhen um rassistischen Übergriffen durch die Polizei entgegenzuwirken!

Link zur Stellungnahme -->