20.04.2018

Pressemitteilung vom 17.4.18 des Arbeitskreises Junge Flüchtlinge des Flüchtlingsrats Berlin zum Familiennachzug

Familiennachzug muss leichter möglich werden

In der alltäglichen Arbeit der Flüchtlingskirche, sowohl in den Beratungen, als auch bei Begegnungsangeboten, wird das Leid vieler getrennter Familien offenkundig: Durch Flucht eines oder mehrere Familienmitglieder getrennt voneinander lebende Familien sind in Sorge und Angst um Zurückgebliebene, Elternbeziehungen brechen nach langer Trennung auseinander, Minderjährige bleiben alleine in Kriegsgebieten zurück. Wir fordern, den Familiennachzug endlich zu erleichtern, um die Einheit der Familien zu ermöglichen, und schließen uns der aktuellen Pressemitteilung des Arbeitskreises Junge Flüchtlinge des Flüchtlingsrats Berlin vom 17. April 2018 an:

Forderungen an den Berliner Senat: Familiennachzug erleichtern und landesrechtliche Möglichkeiten – wie im Koalitionsvertrag versprochen - ausschöpfen! 

Link zur Pressemitteilung

 

18.04.2018

Basiskurs Ehrenamtkoordination

Hände Neue Fortbildungstermine:
dreitägiges Seminar 11.-13.06.18 in Havelsee.

Zertifizierter Basiskurs Ehrenamtskoordination für haupt- und ehrenamtliche Ehrenamtskoordinator_innen.

Die Anmeldung ist ab jetzt unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich

Flyer zum Download

 

29.03.218

Gewaltfreie Kommunikation im interkulturellen Kontext

Basiskurs

Fortbildungstermine: zweitägig am 26.05.2018 und 27.05.2018 in den Räumen der Flüchtlingskirche. Die Anmeldung ist ab jetzt unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.

Flyer zum Download.

Berlin, 27. März 2018

Flüchtlingskirche verurteilt Abschiebungen nach Afghanistan

fotolia 155791297Die Flüchtlingskirche ist Partner im Berliner Bündnis gegen Abschiebung nach Afghanistan. Wir verurteilen den für gestern vorgesehenen Abschiebeflug nach Afghanistan von Leibzig/Halle trotz Bombenanschlägen im Land und Ausweitungen des deutschen Militäreinsatzes vor Ort und schließen uns der Forderung des sofortigen Abschiebestopps des Bündnisses an:

Aktuelle  Pressemitteilung des Berliner Bündnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan vom 26.03.2018:

Internationale Wochen gegen Rassismus

12. bis 25. März 2018

menschenwuerdeLiebe Freund_innen der Flüchtlingskirche,

wir laden euch herzlich ein zu unserem Programm im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus.

Zusätzlich zu dem vielfältigen Programm im Flyer mit Lesung, Seminar und Interreligiösem Dialog, möchten wir zu einem weiteren Seminar einladen im Rahmen des Projektes " Teilhabe durch Engagement – ehrenamtliche Unterstützung von, für und mit Geflüchteten stärken", gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Informationsabend Gewaltfreie Kommunikation
Mittwoch, den 14. März 2018
Von 18-21 Uhr
Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir freuen uns über euer Kommen.

Programm-Flyer zum Download

Darmstadt, 16. Februar 2018

Pressemitteilung

Kirchenpräsident kritisiert geplante Flüchtlingspolitik künftiger Groko scharf

Jung begrüßt Bemühungen der Politik um Stärkung der Demokratie


2018 f png motto auge mehrsprachig querformat in signaturHier finden Sie die Pressemitteilung von Kirchenpräsident Volker Jung anlässlich der Vorbereitungstagung der Interkulturellen Woche.

Jung kritisierte neben der fortgesetzten Einschränkung von Familiennachzug für subsidiär Geschützte, insbesondere die Einrichtung der geplanten Ankerzentren.

Er bezeichnete es als Gefahr, dass „Dauerisolierung von Menschen in solchen Lagern Perspektivlosigkeit und Stigmatisierung erzeugt – ein Nährboden für Konflikte und die bekannten Diskurse von Rechtspopulisten und Rassisten“.

Pressemitteilung

Poetry Slam

Diesem Text von Babak Ghassim / "Hinter uns mein Land" ist nichts hinzuzufügen. Er ist uns unter die Haut gegangen.

 

Berlin, 13. Januar 2018

Pressemeldung

Diakonie warnt vor Wende in der Flüchtlingspolitik

Diakonie-Präsident Ulrich Lilie fordert von Union und SPD Nachbesserungen bei Koalitionsverhandlungen

Nach den Sondierungen von CDU/CSU und SPD für eine Große Koalition befürchtet die Diakonie Deutschland eine Wende in der Flüchtlingspolitik zu Lasten der Schutzbedürftigen.
"SPD und Unionsparteien verfolgen offenbar mit Vorrang, dass möglichst viele Geflüchtete rasch wieder ausreisen", sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie. Dies sei ein Rückschritt zu den bisherigen Zielen und Erfolgen zur Integration.

18. Oktober 2017, Presseinformation

Familien gehören zusammen!

Das BBZ-Beratungs- und Betreuungszentrum für junge Flüchtlinge und Migrant*innen, der Flüchtlingsrat Berlin e.V. und JUMEN e.V.-Juristische Menschenrechtsarbeit in Deutschland fordern anlässlich der Sondierungs- und Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU, FDP und Bündnis 90/DIE GRÜNEN ein klares Ja zum Familiennachzug.

fotolia 150263328Regelmäßig erreichen uns zahlreiche Hilferufe von in Berlin lebenden Syrerinnen und Syrern, die verzweifelt versuchen, ihre Angehörigen nach Deutschland zu holen. Es sind ganz unterschiedliche Menschen, die Rat bei uns suchen, um ihre Familienangehörigen in Sicherheit zu bringen. Meist sind diese noch in Syrien, in anderen Fällen in einem Erstzufluchtsland wie der Türkei, Griechenland, Libanon oder Jordanien. Viele warten schon seit Jahren auf die Zusammenführung mit ihren Familienangehörigen in Deutschland.

14. September 2017

Nachgefragt: Abschiebungen nach Afghanistan

Interviewpartner: Sebastian Ludwig

Flüchtlingsarbeit und Asylpolitik

Warum die Diakonie Deutschland einen Stopp der Sammelabschiebungen auch für Straftäter fordert, erklärt Migrationsexperte Sebastian Ludwig.

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Warum soll nicht nach Afghanistan abgeschoben werden?

Sebastian Ludwig: Es gibt in Afghanistan keine Region, die man als sicher bezeichnen könnte. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) kommt in seiner Bewertung auf Anfrage des Bundesinnenministeriums zu dem Schluss, dass das gesamte afghanische Staatsgebiet von einem innerstaatlichen bewaffneten Konflikt betroffen ist und somit pauschal keine sicheren Gebiete feststellbar sind (UNHCR 2016).