20.07.2018

SommerhighlighsBildungsangebot

Sommerhighlights

Kostenfreie Workshops für Ehrenamtliche mit und ohne Fluchthintergrund in der Arbeit mit Geflüchteten.

 

Termine: siehe Flyer -->

 

19.07.2018

Pressemitteilung des Berliner Bündnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan 12.07.2018

Keifotolia 177607652ne Schlupflöcher für Menschenrechtsverletzungen!
Berlin beteiligt sich an Sammelabschiebung nach Afghanistan

Unbehelligt von der Öffentlichkeit schiebt die rot-rot-grüne Berliner Regierung am 3. Juli einen Mann nach Afghanistan ab und beteiligt sich so erstmals an einer Sammelabschiebung nach Afghanistan. Die Unmenschlichkeit und politische Verantwortungslosigkeit einer jeden Abschiebung nach Afghanistan lässt sich jedoch weder durch eine Haftstrafe noch als eine Einzelentscheidung rechtfertigen oder schönreden.

19.07.2018

fotolia 127000605Situation für Asylsuchende im Tempelhofer Flugzeughangar spitzt sich zu 

Beratungsstellen, Flüchtlingsrat und Initiativen fordern sofortige Schließung


Wieder Behördenchaos beim LAF Aufgrund von Personal- und Softwareproblemen beim Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) hat sich die ohnehin äußerst schwierige Situation in der noch immer als „Ankunftszentrum“ genutzten Notunterkunft im Tempelhofer Hangar 2 erheblich zugespitzt:

Link zur Pressemitteilung -->

19.07.2018

csm DEKT Ansgar Gilster be9e873b79Aufruf von Angsar Gilster an die KMIFA

Flüchtlingspolitik in Europa: Erst stirbt das Recht, dann der Mensch!

Liebe Mitglieder der KMIFA,

 gerne möchte ich Sie gerne auf eine Flüchtlingsschutz-Petition aufmerksam machen, die Beatrice von Weizsäcker, Sven Giegold und ich als Mitglieder des Kirchentagspräsidiums auf den Weg gebracht haben. Der Text ist eine Aufforderung an Regierungen und Kirchen zum Einsatz für eine christliche, menschenrechtliche und solidarische Flüchtlingspolitik in Europa.

 Mit etwas Zuspruch haben wir gerechnet, jedoch nicht mit über 30.000 Unterschriften in den ersten 48 Stunden!

 Aufgrund dieses enormen Echos erlaube ich mir, Ihnen den untenstehenden Aufruf zuzuleiten. Sollten Sie sich dem Text anschließen mögen, unterstützen Sie uns gerne und geben den Text ihn weiter.

Zum Aufruf: www.change.org/fluechtlingspolitik (deutsch / englisch)

Herzlich aus Hannover

Ihr Ansgar Gilster

17.07.2018

170px Manfred rekowskiVorsitzender der EKD-Kammer für Migration und Integration in Malta

Die Woche ( KW29 ) ist Präses Rekowski in seiner Funktion als Vorsitzender der EKD-Kammer für Migration und Integration vom 16.–18. Juli nach Malta gereist, um die festgesetzten zivilen Seenotretter zu besuchen. Insbesondere wird er mit dem Aufklärungsflugzeug „Moonbird“ fliegen, das von der EKD maßgeblich unterstützt wird.

Das Flugzeug darf seit sechs Wochen – ohne jede Begründung der Behörden! – keine Einsätze mehr unternehmen (vgl.: https://sea-watch.org/flugzeug-festgesetzt/). Damit sind aktuell weder Rettungsschiffe noch unabhängige Beobachter vor der libyschen Küste.

Aufgrund des hohen öffentlichen Interesses an dem Thema, können die Stationen der Reise auf den Facebookseiten der EKD und der EkiR sowie im Präsesblog verfolgt werden. Es wird während der Reise tägliche Videos, auch Live-Übertragungen, sowie Fotos und Statements geben.

Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)
Büro der Landeskirchlichen Pfarrerin für Migration und Integration

06.07.2018

beb000ac ec76 4cf8 b702 073874a17f93Sea-watch.org berichtet:

Zeugen unerwünscht: Ziviles Suchflugzeug festgesetzt

Die politische Offensive gegen die zivile Seenotrettung geht weiter: Auch das zivile Aufklärungsflugzeug Moonbird wurde nun auf Malta festgesetzt. Das Flugzeug wird von Sea-Watch und der Schweizer Humanitären Piloteninitiative (HPI) betrieben und von der der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) unterstützt. Die maltesischen Behörden untersagen ab sofort alle weiteren Flüge in das Suchgebiet vor der libyschen Küste. Dabei war das Flugzeug 2017 an der Rettung von 20.000 Menschen beteiligt. Mehr als 1000 Menschen wären fast sicher gestorben, hätte die Moonbird-Crew die sinkenden Boote nicht in letzter Sekunde gefunden.

05.07.2018

briefBrief von Caritas und Diakonie auf Bundesebene...

...zu den Planungen sogenannter AnKER-Zentren an die Konferenz der Innenminister

 

Anlässlich der Innenministerkonferenz vom 6.-8. Juni haben Caritas und Diakonie auf Bundesebene am 29. Mai einen Brief zu den Planungen von sogenannten AnKER-Zentren an die IMK gesendet, in dem insbesondere die Zusammenführung von Flüchtlingsaufnahme und Abschiebungen kritisiert wird und Grundsätze für eine menschenrechtskonforme, schutz- und integrationsorientierte Unterbringung benannt werden.

Der Brief im PDF- Format: -->

Hier finden Sie in der Anlage das Papier von 24 Verbänden/Initiativen an mögliche AnKER-Kommunen zur Ablehnung der Etablierung von Anker-Zentren unter besonderer Berücksichtigung der Rechte der Kinder zur Kenntnis: Download

05.07.2018

fotolia 125463473Flüchtlingsschutzsymposium

UNHCR warnt vor Abschied von Grundwerten

Der Vertreter des UN-Flüchtlingskommissars in Deutschland, Dominik Bartsch, hat Gesellschaft und Politik das Ignorieren von grundlegenden Werten in der aktuellen Asyldiskussion vorgeworfen. Werte wie Solidarität, Empathie und Gerechtigkeit, die den Flüchtlingsschutz über Jahrzehnte getragen hätten, fänden immer weniger Zuspruch in der Bevölkerung und würden auch in der politischen Debatte ausgeblendet, sagte Bartsch am Montag beim Flüchtlingsschutzsymposium von Kirchen und Nichtregierungsorganisationen in Berlin.

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05.07.2018

fotolia 177607652Rede von Reinhard Marx beim Flüchtlingsschutzsymposium

Alternativen zur Abschottung

Gibt es Alternativen zu Abschottung und Abweisung von Geflüchteten in Europa? Der Frankfurter Rechtsanwalt Reinhard Marx skizzierte beim 18. Berliner Symposium zum Flüchtlingsschutz mögliche Antworten auf diese Frage. In seinem Beitrag über die „Vereinbarkeit des Konzepts der ‚sicheren Drittstaaten‘ mit Völker- und Unionsrecht“ betonte er die Bedeutung einer gesteuerten Zuwanderung für eine humanitäre Migration.

05.07.2018

fotolia 127000605„Handlung als Haltung - warum es sich lohnt weiterzumachen“.

Beim 18. Berliner Symposium für Flüchtlingsschutz an 26. Juni sprach die Autorin und Kolumnistin Mely Kiyak über die einseitig negative Darstellung von Geflüchteten im aktuellen Asylstreit, verwies auf die Schicksale der Geflüchteten, die in den politischen Diskussionen oft nicht mehr bemerkbar sind, und ermutigte mit ihrer Bewunderung für Engagierte in der Flüchtlingsarbeit all diejenigen, die sich seit 2015 noch immer für Menschen mit Fluchthintergrund einsetzen.

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