Aus erster HandFortbildungsangebot:
“Aus erster Hand“ Teil II

Erfahrungsberichte von Frauen zu Flucht und Migration

Die Länderinformationsreihe "Aus erster Hand" findet 2018 zum 3. Mal statt, diesmal mit dem Fokus biografische Betrachtungen von Frauen zu den Themen Flucht und Migration: Frauen mit aktuellem Fluchthintergrund, einer zurückliegenden Fluchterfahrung oder aus einer Krisenregion stammend, berichten iüber die Situation in ihrem Herkunftsland mit einem besonderen thematischen Schwerpunkt. Im Anschluss können die Teilnehmer*innen Fragen stellen, der Abend klingt mit einem landestypischen Essen aus, so dass Raum und Zeit für Begegnung und Austausch ermöglicht wird.

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09.08.2018

fotolia 127000605Flüchtlingsschutzpetition sammelt über 100.000 Unterschriften

Beatrice von Weizsäcker, Sven Giegold & Ansgar Gilster starteten...

 

...den Aufruf für eine solidarische Flüchtlingspolitik, der sich explizit auch an die Kirchen richtet. Die Petition hat trotz der Sommerpause über 100.000 Unterschriften erreicht! Neben einer Reihe namhafter Unterstützer_innen, haben sich auch Leitende Geistliche – Präses Kurschus, Bischöfin Junkermann, Präses Rekowski – angeschlossen und wollen mit ihren Landeskirchen „mutiger, klarer und unmissverständlich“ für Flüchtlingsschutz eintreten, wie es im Aufruf heißt:

http://www.change.org/fluechtlingspolitik

25.07.2018

Partners in Peace 2018 0315Positives Feedback

Internationalen Begegnung "Partners in Peace"

Bei der internationalen Begegnung "Partners in Peace" trafen sich junge Erwachsene aus Namibia, USA und Deutschland für 11 Tage, um sich darüber auszutauschen, wie sie sich als Christen für eine friedliche und offene Gesellschaft einsetzen kann. Da dieses Treffen in Deutschland stattfand, setzte sich die Gruppe mit der Flüchtlingspolitik auseinander und besuchte aus diesem Grund auch die Flüchtlingskirche.

Claudio Gnypek schrieb uns nach dem Besuch:

Letzte Woche, am 12.7.18,  besuchten wir mit unserer internationalen Begegnungsgruppe "Partners in Peace" eure Flüchtlingskirche. Vielen Dank nochmals, es war beeindruckend, eure Arbeit kennen zu lernen. Unsere Gäste waren sehr angetan von eurem Engagement.

Claudio Gnypek ist der Referent für entwicklungsbezogene Bildung
GMÖ - Gemeindedienst für Mission und Ökumene, Evangelische Kirche im Rheinland
Region Westliches Ruhrgebiet

Weitere Info zu "Partners in Peace"-->

25.07.2018

FortbInterreligiösildungsangebot

Interreligiöse Kompetenz für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit

Teil 1: Mo, 27.08.2018 | 18 – 22 Uhr | Gespräch
Teil 2: Mi,  26.09.2018 | 18 – 22 Uhr | Seminar

Engagement in der Flüchtlingsarbeit geht oft einher mit der Begegnung von Weltanschauungen und Glaubensformen, die unvertraut oder im Detail nicht bekannt sind.

In zwei Veranstaltungen speziell zu diesem Thema besteht die Möglichkeit, mehr Informationen über einzelne Ausdrucks- formen von Glauben zu erhalten und in Dialog mit den entsprechenden Vertreter*- innen zu treten. Durch die Begegnung und den gemeinsamen Austausch können Empathie und gegenseitiges Verständnis füreinander wachsen.

Weitere Info: siehe Flyer-->

20.07.2018

SommerhighlighsBildungsangebot

Sommerhighlights

Kostenfreie Workshops für Ehrenamtliche mit und ohne Fluchthintergrund in der Arbeit mit Geflüchteten.

 

Termine: siehe Flyer -->

 

19.07.2018

Pressemitteilung des Berliner Bündnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan 12.07.2018

Keifotolia 177607652ne Schlupflöcher für Menschenrechtsverletzungen!
Berlin beteiligt sich an Sammelabschiebung nach Afghanistan

Unbehelligt von der Öffentlichkeit schiebt die rot-rot-grüne Berliner Regierung am 3. Juli einen Mann nach Afghanistan ab und beteiligt sich so erstmals an einer Sammelabschiebung nach Afghanistan. Die Unmenschlichkeit und politische Verantwortungslosigkeit einer jeden Abschiebung nach Afghanistan lässt sich jedoch weder durch eine Haftstrafe noch als eine Einzelentscheidung rechtfertigen oder schönreden.

19.07.2018

fotolia 127000605Situation für Asylsuchende im Tempelhofer Flugzeughangar spitzt sich zu 

Beratungsstellen, Flüchtlingsrat und Initiativen fordern sofortige Schließung


Wieder Behördenchaos beim LAF Aufgrund von Personal- und Softwareproblemen beim Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) hat sich die ohnehin äußerst schwierige Situation in der noch immer als „Ankunftszentrum“ genutzten Notunterkunft im Tempelhofer Hangar 2 erheblich zugespitzt:

Link zur Pressemitteilung -->

19.07.2018

csm DEKT Ansgar Gilster be9e873b79Aufruf von Angsar Gilster an die KMIFA

Flüchtlingspolitik in Europa: Erst stirbt das Recht, dann der Mensch!

Liebe Mitglieder der KMIFA,

 gerne möchte ich Sie gerne auf eine Flüchtlingsschutz-Petition aufmerksam machen, die Beatrice von Weizsäcker, Sven Giegold und ich als Mitglieder des Kirchentagspräsidiums auf den Weg gebracht haben. Der Text ist eine Aufforderung an Regierungen und Kirchen zum Einsatz für eine christliche, menschenrechtliche und solidarische Flüchtlingspolitik in Europa.

 Mit etwas Zuspruch haben wir gerechnet, jedoch nicht mit über 30.000 Unterschriften in den ersten 48 Stunden!

 Aufgrund dieses enormen Echos erlaube ich mir, Ihnen den untenstehenden Aufruf zuzuleiten. Sollten Sie sich dem Text anschließen mögen, unterstützen Sie uns gerne und geben den Text ihn weiter.

Zum Aufruf: www.change.org/fluechtlingspolitik (deutsch / englisch)

Herzlich aus Hannover

Ihr Ansgar Gilster

17.07.2018

170px Manfred rekowskiVorsitzender der EKD-Kammer für Migration und Integration in Malta

Die Woche ( KW29 ) ist Präses Rekowski in seiner Funktion als Vorsitzender der EKD-Kammer für Migration und Integration vom 16.–18. Juli nach Malta gereist, um die festgesetzten zivilen Seenotretter zu besuchen. Insbesondere wird er mit dem Aufklärungsflugzeug „Moonbird“ fliegen, das von der EKD maßgeblich unterstützt wird.

Das Flugzeug darf seit sechs Wochen – ohne jede Begründung der Behörden! – keine Einsätze mehr unternehmen (vgl.: https://sea-watch.org/flugzeug-festgesetzt/). Damit sind aktuell weder Rettungsschiffe noch unabhängige Beobachter vor der libyschen Küste.

Aufgrund des hohen öffentlichen Interesses an dem Thema, können die Stationen der Reise auf den Facebookseiten der EKD und der EkiR sowie im Präsesblog verfolgt werden. Es wird während der Reise tägliche Videos, auch Live-Übertragungen, sowie Fotos und Statements geben.

Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)
Büro der Landeskirchlichen Pfarrerin für Migration und Integration

06.07.2018

beb000ac ec76 4cf8 b702 073874a17f93Sea-watch.org berichtet:

Zeugen unerwünscht: Ziviles Suchflugzeug festgesetzt

Die politische Offensive gegen die zivile Seenotrettung geht weiter: Auch das zivile Aufklärungsflugzeug Moonbird wurde nun auf Malta festgesetzt. Das Flugzeug wird von Sea-Watch und der Schweizer Humanitären Piloteninitiative (HPI) betrieben und von der der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) unterstützt. Die maltesischen Behörden untersagen ab sofort alle weiteren Flüge in das Suchgebiet vor der libyschen Küste. Dabei war das Flugzeug 2017 an der Rettung von 20.000 Menschen beteiligt. Mehr als 1000 Menschen wären fast sicher gestorben, hätte die Moonbird-Crew die sinkenden Boote nicht in letzter Sekunde gefunden.