Diakonie Berlin OberlausitzPressemitteilung | Berlin, den 30.07.2020

Diakonisches Werk appelliert für Aufnahme Geflüchteter

Diakonie-Vorständin Andrea Asch äußert sich zur Entscheidung des Bundesinnenministers Horst Seehofer, Berlins geplante Aufnahme von Geflüchteten aus griechischen Lagern zu verbieten.

 "Es ist nicht nachvollziehbar, warum Bundesinnenminister Horst Seehofer die Bereitschaft des Landes Berlin, 300 geflüchtete Familien aufzunehmen, blockiert. Die Lebensumstände in den griechischen Lagern sind katastrophal und menschenunwürdig. Hier darf Deutschland nicht wegschauen.

In Berlin steht eine gut funktionierende soziale Infrastruktur für die Aufnahme und Betreuung von Geflüchteten bereit. Als Landesverband bietet das Diakonische Werk seine Unterstützung für die Unterbringung der Geflüchteten an. Zusätzlich steht die Diakonie mit zahlreichen Beratungseinrichtungen, Asylrechtsberatungsstellen, Ehrenamtsprojekten etc. für neuankommende Flüchtlinge als Integrationshilfe zur Verfügung.
Als pragmatische Lösung sollte der Bundesinnenminister die Bereitschaft von Städten und Kommunen wie Berlin, die sich zur Aufnahme bereit erklären, unterstützen. Ich appelliere an Herrn Seehofer, diesen kleinen Schritt der Barmherzigkeit zu tun."

Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO) ist ein Verband der Freien Wohlfahrtspflege, der die Sozialen, Bildungs- und Gesundheitsdienste der evangelischen Kirchen in Berlin und Brandenburg vertritt, sich für Teilhabe und Vielfalt engagiert und sich im Sinne der Nächstenliebe für benachteiligte und ausgegrenzte Menschen einsetzt. Der Verband vertritt rund 400 selbstständige Träger der Diakonie mit über 1.300 Einrichtungen und 52.000 diakonischen Beschäftigen.

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