04.07.2018

fotolia 120203981Flüchtlinge auf dem Mittelmeer und das Versagen europäischer Flüchtlingspolitik.

Zum Weltflüchtlingstag schrieb Grünen-Politiker Erik Marquardt für den Tagesspiegel der Ausgabe vom 20.06.18 einen Gastbeitrag mit dem Titel „Ich schäme mich“, in dem er über seine Mitarbeit bei Flüchtlingsretter*innen auf dem Mittelmeer berichtete. Er schreibt: „Ich möchte mich entschuldigen, bei den Menschen, die ertrinken werden, obwohl Europa das verhindern könnte.“

Als Flüchtlingskirche verstehen wir die Botschaft des Artikels als Appell an die Menschlichkeit im derzeitigen Asylstreit in Deutschland.

Link zum Gastbeitrag für den Tagesspiegel-->

03.07.2018

berliner erklaerungBerliner Erklärung zum Flüchtlingsschutz von 17 Verbänden #Flüchtlingsschutz

Angesichts der Lage und dem EU-Gipfel melden sich immer mehr Organisationen zu Wort. Anbei finden Sie die heutige „Berliner Erklärung“ zum Flüchtlingsschutz, die von 17 Verbänden gezeichnet wurde. Auch die Diakonie Deutschland und die Caritas haben in einer PM vor einer Abriegelung der Grenzen gewarnt.

Weitere Informationen in der Erklärung: PDF-->

Berlin, den 19. Juni 2018. –

JRS zuJesuiten Flüchtingsdienstm Weltflüchtlingstag

Auf der abschüssigen Bahn

Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (Jesuit Refugee Service, JRS) sieht mit Sorge, wie das Mitgefühl aus der Debatte um Menschen auf der Flucht verschwindet und auch Angehörige christlicher
Parteien extremistische Schlagworte salonfähig machen. Der JRS unterstützt unter anderem Kirchenasyle für einige der Asylsuchenden, die zum Vorwand für die Regierungskrise gemacht werden. Wer den Einzelfall ansieht, stellt oft fest: Für viele Menschen geht der Alptraum der Flucht innerhalb Europas weiter.

Pressemitteilung des

Jesuiten-Flüchtlingsdienst Deutschland
Jesuit Refugee Service (JRS)

Zum vollständigen Text-->

25.05.2018

Pressemfotolia 58777817 1 rechtitteilung des Flüchtlingsrat Berlin e.V.:

Kein weiteres Spiel mit unseren Hoffnungen – unsere Eltern sollen zu uns kommen!

Im Beratungs- und Betreuungszentrum für junge Flüchtlinge und Migranten (BBZ) haben sich am 18. Mai 2018 über vierzig junge Flüchtlinge aus Afghanistan, Syrien und Pakistan sowie palästinensische Flüchtlinge aus Syrien und ihre Betreuer*innen und Unterstützer*innen getroffen. Die Jugendlichen sind als unbegleitete Minderjährige eingereist und haben überwiegend nach der Genfer Flüchtlingskonvention Schutz erhalten oder verfügen über einen subsidiären Schutzstatus.

Ihr drängendstes Anliegen ist es, ihre Eltern im Rahmen des Familiennachzugs nach Deutschland zu holen. Doch der Elternnachzug blieb ihnen bisher verwehrt, weil sie im Laufe ihres Asylverfahrens volljährig geworden sind.

23.05.2018

Stellungnahme des Kinder- und Jugendhilfe-Verbundes Berlin / Brandenburg (KJHV zentral)

zum Übergriff der Berliner Kriminalpolizei auf unsere sozialpädagogische Jugendwohngruppe für unbegleitete minderjährige Geflüchtete

Am Mittwoch den 9. Mai 2018 kam es in einer unserer Jugendwohngruppe für unbegleitete minderjährige Geflüchtete zu unverhältnismäßigen und gewaltsamen Übergriffen durch die Berliner Polizei. Wir bitten Euch, uns bei der Verbreitung unserer Stellungnahme zu unterstützen und Eure Netzwerke zu nutzen, um den Druck auf Politik und Justiz zu erhöhen um rassistischen Übergriffen durch die Polizei entgegenzuwirken!

Link zur Stellungnahme -->

23.05.2018

fotolia 155791297

Pressemitteilung Berliner Bündnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan 22.05.2018

Keinen Rechtspopulismus auf dem Rücken von geflüchteten Menschen - keine Abschiebungen nach Afghanistan