presse15.März 2019

Ratsvorsitzender der Evang. Kirche in Deutschland

Heinrich Bedford-Strohm zum Terroranschlag in Neuseeland


„Neuseeland ist heute zu einem Ort von Schmerz und Trauer geworden. Dutzende Menschen wurden heimtückisch ermordet, als sie in Moscheen friedlich zum Gebet versammelt waren. Die abscheuliche Tat entsetzt mich zutiefst.

Die digitale Multiplikation des Horrors beschreibt die zynischen Abgründe des Terrorismus unserer Tage. Meine Gedanken sind bei den Getöteten, den Verletzten und ihren Angehörigen. Hass und Gewalt gegen Menschen gleich welcher Religion, Herkunft oder Weltanschauung sind durch nichts zu rechtfertigen. Das biblische Wort aus den Herrnhuter Losungen für den heutigen Tag ruft uns Christinnen und Christen dazu auf, entschieden gegen Terror und Unrecht einzustehen: „Schafft Recht und Gerechtigkeit und errettet den Beraubten von des Frevlers Hand und bedrängt nicht die Fremdlinge, Waisen und Witwen und tut niemand Gewalt an!“ (Jeremia 22,3).

Hannover, 15. März 2019

Pressestelle der EKD

15. März 2019
PM-Nr. 23/2019
EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm
zum Terroranschlag in Neuseeland.

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Pressmitteilung vom „House of One“:

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Hintergrundinformation:

Tagesspiegel: Rechtsextremer Terror erschüttert NeuseelandReaktionen auf Terroranschlag vom 15.03.2019

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